Erwin und Karlchen

1.0 Ghost ph. Amel und 1.0 Anery ph. Amel Hypo – DNZ’09

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Erwin und Karlchen sollten eigentlich Bruder und Schwester sein, die mit in unsere Beziehung kamen. Erwin hat sich dann doch irgendwann mal als Männchen geoutet (daher auch der Name ER-win) und seitdem nennen wir die beiden eigentlich immer in einem Atemzug. Karlchen ist der Ängstlichere und Zurückhaltendere von beiden. Aber damit ist eher gemeint, dass er länger braucht, bis er beim Wasserwechsel seinen Menschen über die Schulter guckt oder sich klammheimlich versucht aus dem Terrarium zu schlängeln. Könnte ja was zu essen rumliegen. Oder zufällig das Terrarium von den Määädchen auch auf sein. Da würde Karlchen zu gerne mal vorbeischlängeln und guten Tag sagen.

Spannenderweise ist Erwin eher der ‚ich-gehe-jetzt-die-Welt-erkunden‘-Typ und Karlchen eher der ‚Hallo-Mensch-hast-du-Futter?‘-Typ, was irgendwie ein bisschen seiner sonstigen Vorsicht widerspricht. Vielleicht ist er auch einfach nur cleverer als sein Bruder? Händelt man ihn, hält er sich immerhin selbst fest – Erwin hingegen würde alleine einfach runterfallen. Auch eine Art entspannt zu sein. Beide haben inzwischen begriffen, dass die Menschenhand irgendeinen Zusammenhang mit Futter hat. Also kriechen sie mit großer Begeisterung auf unsere Hände zu und hoffen, dass wir sie zur Futterbox tragen. Erst wenn da nichts passiert drehen sie ab und gucken sich anderswo um. Futter geht vor, ganz klar!